Gesunde Füsse sind die Basis für schmerzfreie Bewegung und ein aktives Leben. In unserem neuen Blogpost erfahren Sie, wann orthopädische Einlagen sinnvoll sind, wie eine Beratung bei uns abläuft und wie wir Sie mit individuellen Lösungen ganzheitlich unterstützen.

Häufige Fragen zur Orthopädie und zu orthopädischen Einlagen

Was ist der Unterschied zwischen orthopädischen Einlagen und normalen Einlegesohlen?

Orthopädische Einlagen werden individuell, meist nach ärztlicher Diagnose und Bewegungsanalyse, angefertigt. Sie korrigieren gezielt Fehlstellungen und können Schmerzen lindern. Einlegesohlen aus dem Handel verbessern meist nur das Tragegefühl, haben jedoch keine gezielte medizinische Wirkung. Sensomotorische Einlagen dienen nicht nur der Entlastung, sondern aktivieren und optimieren die Muskelfunktion. In Kombination mit passenden Übungsprogrammen entsteht ein ganzheitliches Behandlungskonzept.

Wann sind orthopädische Einlagen sinnvoll?

Orthopädische Einlagen können zur Leistungssteigerung sowie bei Beschwerden wie Fersensporn, Knick-, Senk- oder Spreizfuss, wiederkehrenden Knie- oder Rückenschmerzen und bei beruflicher Überlastung sinnvoll sein. Sie unterstützen den Fuss in der richtigen Stellung und können helfen, Schmerzen zu reduzieren und Folgeschäden vorzubeugen.

Wie läuft eine orthopädische Fuss- oder Einlagenberatung bei uns ab?

Zu Beginn erfolgt eine Befundaufnahme mittels Bewegungsanalyse und Fussscanner. Anschliessend besprechen wir Ihre Beschwerden sowie vorhandene ärztliche Befunde. Auf dieser Grundlage empfehlen wir eine passende Versorgung, erklären die Möglichkeiten und fertigen die Einlagen oder Schuhe individuell an. Die Analyse mit Beratung dauert rund 30 Minuten. Ihre Einlagen können Sie in der Regel nach etwa einer Woche auf Termin abholen.

Wie lange dauert es, bis ich mich an neue Einlagen gewöhnt habe?

Der Fuss braucht meist ein bis zwei Wochen, um sich an neue Einlagen zu gewöhnen. Wir empfehlen, die Einlagen in den ersten Tagen zunächst stundenweise zu tragen und die Tragezeit langsam zu steigern. Falls Schmerzen auftreten, können die Einlagen nach Terminvereinbarung angepasst und optimiert werden.

Werden orthopädische Einlagen von der Krankenkasse übernommen?

In vielen Fällen beteiligt sich die Zusatzversicherung der Krankenkasse an den Kosten, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt. Die genaue Kostenübernahme hängt von Ihrer Versicherung und Ihrem individuellen Vertrag ab.

Was kann ich selbst tun, um meine Füsse langfristig zu entlasten?

Neben der passenden Einlagen- oder Schuhversorgung helfen regelmässige Fussgymnastik, bewusste Gehpausen und ein angemessenes Körpergewicht. Wir zeigen Ihnen einfache Übungen für zu Hause und beraten Sie zu geeigneten Schuhen für Alltag, Beruf und Freizeit.

Kann ich einfach vorbeikommen?

Bitte vereinbaren Sie vorab einen Termin. So können wir uns ausreichend Zeit für Ihre Beratung, Analyse und individuelle Versorgung nehmen.

Empfehlen Sie Einlagen für Kinder?

Die Füsse von Kindern entwickeln sich noch, und leichte Knick-Senkfüsse sind im Kleinkindalter zunächst häufig normal. Im Alter von etwa 5 bis 12 Jahren können sensomotorische Einlagen jedoch sinnvoll sein, da Bewegungsabläufe in dieser Phase gezielt unterstützt und im Gehirn gespeichert werden können. Entscheidend ist immer eine gründliche orthopädische Beurteilung in Kombination mit Bewegung, gegebenenfalls Physiotherapie und geeigneten Schuhen – nicht eine Einlage von der Stange.

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